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Derzeitige Zonenzuweisung zu explosionsgefährdeten Bereichen überkonservativ

In Raffinerien und Tankläger werden Rohöle, Mineralöle oder daraus hergestellte petrochemische Produkte unter anderem in Schwimmdachtanks gelagert. Im Normalbetrieb und insbesondere im Schadenfall emittieren diese Tanks flüchtige organische Kohlenwasserstoffe in die Umwelt.

Eine Studie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, Institut für Apparate- und Umwelttechnik kommt zu dem Schluss, dass die aktuelle Schutzzonenzuordnung durch die TRGS 509 übermäßig konservativ scheint. Bestärkt wird diese Einschätzung österreichische Überlegungen, die Ex-Zonen um die Tanks zu reduzieren.

Die Messergebnisse der Wissenschaftler zeigten zu keinem Zeitpunkt eine Annäherung der Emissionen an die untere Explosionsgrenze. Die Expertenschätzung für einen Schaden, bei dem mit einer gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre im Tankbereich gerechnet werden muss, liegt bei etwa einmal in 1000 Jahren je Tank. Vor diesem Hintergrund können die Ex-Zonen um die Tanks eindeutig herabgestuft werden.

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